





| Motto: | Prima Klima tappt im Dunkeln |
| Termin: | 29. Mai bis 01. Juni 2025 |
Prima Klima 2025 startete morgens in Stuttgart, wo wir uns alle getroffen haben. Die Fahrt ging los und führte uns zu einer Schwarzlichtminigolfanlage. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und spielten verschiedene Bahnen, die in drei verschiedenen Räumen (Unterwasserwelt, Märchenwald, Weltall) waren.
Zur Stärkung ging es danach Pizza essen. Dort wurde dann auch zum ersten Mal der PK-Tischspruch gemeinsam geträllert. Anschließend fuhr uns der Bus in unsere Unterkunft. Dort wartete zudem die Überraschung auf uns, dass viele von uns in Baumhäusern übernachten werden. Wie cool! So bezog jeder erstmal das jeweilige Zimmer/Baumhaus und richtete es sich für die nächsten Tage ein. Durch das darauffolgende Hausspiel lernten wir das ganze Gebäude kennen und bekamen unter anderem das
diesjährige PK-Geschenk: eine Stirnlampe. Abends wartete dann noch ein Lagerfeuer mit Marshmallows und Stockbrot auf uns, sowie eine
Nachtwanderung. Und während es danach dann für die einen ins Bett ging, gab es noch Spiel, Spaß und Snacks beim Programm für Ältere für die Jugendlichen.
Am Freitag begann der Tag mit „Blind gewinnt“. Wir lernten, wie sich blinde Personen fortbewegen, sich in der Küche orientieren und Fußball und Gesellschaftsspiele spielen. Das Mittagessen folgte dann auf eine besondere Art und Weise. Und zwar gab es ein „Dinner in The Dark“. In den Raum wurden wir mit verdeckten Augen geführt, fanden heraus wer noch mit uns am Tisch saß, und aßen die Vor- und Hauptspeise, sowie das Dessert, ohne vorher zu wissen, was es ist. Danach stand die Wahl der Arbeitsgemeinschaften (AGs) an. Die Auswahl umfasste kreative Angebote, sowie das Bemalen mit Neonfarben inkl. Schwarzlicht-Fotoshooting, das Basteln von Windlichtern, die Produktion von Strichmännchen-Videos und das Gestalten von Lichterketten. Jede AG bot den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Weise künstlerisch zu entfalten und trug so zu abwechslungsreichen und unterhaltsamen Stunden bei. Danach stand die Vorbereitung auf die Schwarzlichtdisco an. Jede und jeder nutzte die freie Zeit, um sich mit Neontattoos und Nagellack zu schmücken. Die Disco selbst war ein farbenprächtiges Spektakel, bei dem die leuchtenden Farben und die bunt lackierten Nägel im Dunkeln besonders zur Geltung kamen. Klassiker wie “Das rote Pferd” und “Cotton Eye Joe” sorgten für ausgelassene Stimmung und brachten die Tanzfläche zum Beben. Darauf folgte das traditionelle Candlelight, das schön, traurig, wohltuend und berührend zu gleich
war. Es tat gut einen Ort und die Zeit zu haben Gefühle zuzulassen und die Gemeinschaft und den Zusammenhalt zu spüren.
Für die älteren Kinder wurde danach noch eine Fackelwanderung angeboten. Der Weg führte durch den dunklen Wald hinauf zur Burg, wo die Teilnehmer*innen bei Musik, Gesprächen und Snacks den Abend ausklingen ließen.
Der Samstag stand ganz unter dem Thema „Ausflug“. Dieser ging los mit dem Geländespiel, führte entlang an verschiedenen Stationen und zum Restaurant „Himmel und Hölle“, wo es das Mittagessen gab. Nach 6 Stunden, viel Spaß und Anstrengung, kamen wir wieder zurück an unserer Unterkunft an.
Dort erholten wir uns erstmal und hatten Freizeit. Wer Lust und Laune hatte, konnte sich aber auch an die Tische auf der Terrasse setzen und Morse-Armbänder fädeln und/oder sich bei besonderen Kratzbildern austoben. Highlight war dann definitiv die anschließende Wasserschlacht, die für alle eine wohltuende Abkühlung war und für viel Spaß sorgte. Und dann war es tatsächlich schon wieder so weit: der Abschlussabend stand an. Herausgebrezelte Teilnehmer*innen und Betreuer*innen betraten den Raum – das Spielzeugmuseum mit ihrer Eintrittskarte. Bei diesem halfen wir gemeinsam den zwei Securities Michelle und Sabrina, denen ständig Dinge aus dem Museum gestohlen wurden. Wir lösten die Rätsel, fassten den Dieb Chris und rundeten den Abend mit einer großartigen Party ab.
Nachdem am Sonntag alle ihre Betten abgezogen und ihre Koffer gepackt hatten, sind wir in den Bus gestiegen und nach Schwäbisch Gmünd gefahren. Dort angekommen waren wir in einem Schattentheatermuseum namens “Schattenreich”. Das Museum lag im Unterstock des Gebäudes und dort werden Schattenfiguren aus allerlei Ländern und Kulturen ausgestellt. Außerdem gab es verschiedene Stationen, bei denen wir mit Schatten experimentieren konnten. Je nach Licht und Entfernung wird der Schatten größer oder kleiner und unscharf oder ganz scharf. Auch gab es eine Art Kasten, in dem Licht brannte und den man betreten konnte. Durch eine Glasscheibe, auf die
man Transparentpapier hielt, konnte man Silhouetten auf das Papier abzeichnen. Wir erfuhren, dass Schattenspiel die wohl älteste Form der Unterhaltung ist. Außerdem, dass Schatten nicht nur schwarz, sondern auch kunterbunt sein können, je nachdem aus welchem Material die Figur gemacht ist. Neben dem Museum gab es einen Gewölbekeller, indem mehrere kleine “Tische” standen, die durch LEDs in verschiedenen Farben leuchten und mit einer dünnen
Schicht Sand bedeckt waren. Mit verschiedensten Werkzeugen wie Pinseln, Kämmen oder auch Ketten konnte man viele unterschiedliche Muster und Figuren in den Sand malen, die man dannvdurch die LEDs erkennen konnte. Das eindeutige Highlight war, dass jeder kreativ werden durfte und eine eigene Schattenfigur aus Pappe basteln durfte, die man anschließend mit nach Hause nehmen durfte. Auf der anschließenden Rückfahrt nach Stuttgart wurden die Urkunden des Geländespiels verteiltund die Sieger bekamen ihren Preis. Dieses Jahr war der Untergrund, auf dem jeder Unterschriften sammeln konnte, ein Kratzbild. Das bedeutet das man die Unterschriften in die Oberfläche des Blattes “kratzen” musste, was gar nicht so einfach war. Der Abschied war wie jedes Jahr schwer aber wir alle freuen uns auf das nächste Jahr und ein
neues Prima Klima Abendteuer!
Wir freuen uns jetzt schon auf Prima Klima 2026!
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